Inklusive Kommunikation

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En français / auf Französich

Unser Versprechen für eine inklusive Kommunikation.

Bei Swiss Tchoukball bemühen wir uns um eine Kommunikation, die die Vielfalt unserer Sportgemeinschaft widerspiegelt. Die Verwendung einer inklusiven Sprache trägt zur Mission von Swiss Tchoukball bei, den Sport für alle zu fördern, ein attraktives Bild des Tchoukballs zu vermitteln und ihn an zukünftige Generationen weiterzugeben.

Wir bemühen uns, in unseren Publikationen eine inklusive Sprache zu verwenden, da wir uns bewusst sind, dass Sprache eine wichtige Rolle bei der Darstellung aller spielt. Unser Ansatz ist evolutiv, daher kann es sein, dass einige unserer Inhalte diesen Grundsätzen noch nicht vollständig entsprechen, aber wir lernen weiter und verbessern unsere Praktiken. Das Wichtigste für uns ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder Mensch anerkannt und willkommen in der grossen Tchoukball-Familie fühlt. Nachfolgend finden Sie die Richtlinien, denen wir Vorrang einräumen. Sie betreffen:

  • Alle offiziellen Dokumente von Swiss Tchoukball
  • Alle Artikel, Seiten und Register der Website
  • Die offizielle interne und externe Kommunikation von Swiss Tchoukball

Richtlinien

Neutrale/geschlechtsneutrale Formulierungen

Geschlechtsneutrale Wörter werden sowohl in der weiblichen als auch in der männlichen Form gleich geschrieben. Neben geschlechtsunspezifischen Nomen (z. B. der Mensch, das Individuum, das Mitglied) gehören auch Kollektivbezeichnungen (z. B. das Publikum, das Team) und substantivierte Adjektive und Partizipien dazu (z. B. die Angestellten, die Reisenden)

  • das Organisationsteam (anstelle von «die Organisatoren»)
  • alle (anstelle von «jeder»)
  • die Person (anstelle von «der Mann»)
  • die Teilnehmenden (anstelle von «die Teilnehmer»)

Geschlechtsspezifische Formulierungen / Paarformen

Wenn es keine neutrale Formulierung gibt, werden die Geschlechter sprachlich gleichermassen sichtbar gemacht und sogenannte Paarformen verwendet. Dabei spielt es keine Rolle, ob zuerst die weibliche oder die männliche Form genannt wird.

  • die Spielerinnen und Spieler
  • der Schiedsrichter oder die Schiedsrichterin

In beispielhaften Aufzählungen können weibliche und männliche Formen von Personenbezeichnungen auch abwechslungsweise genannt werden.

  • Alle sind zur Tchoukball-Weltmeisterschaft gekommen: Spielerinnen, Schiedsrichter, Vertreterinnen nationaler Dachorganisationen, Trainer und Medienschaffende.

Im verknappten Text können Paarformen verkürzt dargestellt werden (sog. Sparschreibung). Hierzu verwenden wir den Schrägstrich zur Trennung des männlichen und weiblichen Suffixes. Voraussetzung dafür ist, dass der Wortstamm für beide Formen identisch ist. Trifft dies nicht zu, müssen beide Formen separat genannt werden. Wortstamm + männliches Suffix + Schrägstrich + Bindestrich + weibliches Suffix

  • Ein/-e Spieler/-in, mehrere Spieler/-innen
  • Ein Arzt / eine Ärztin (nicht: ein/-e Arzt/-in oder Ärzt/-in)

Titel und Funktionen entsprechend dem Geschlecht der betreffenden Person

Wenn es sich bei der betreffenden Person um eine Frau handelt, wird der Titel oder die Funktion direkt in der weiblichen Form angegeben und umgekehrt.

Non-binäre Formulierung

Swiss Tchoukball setzt sich für die Förderung der Inklusion und des Respekts aller Identitäten ein. In diesem Sinne haben wir uns dafür entschieden, soweit möglich eine inklusive Schreibweise zu verwenden und dabei gleichzeitig die Lesbarkeit und Zugänglichkeit unserer Dokumente zu gewährleisten. Derzeit verwenden wir noch keine non-binären Schreibweisen (wie die Verwendung des Gendersterns, -gaps oder -doppelpunkts), aber wir beobachten die sprachlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen aufmerksam. Diese Entscheidung stellt unseren Willen, ein respektvolles, für alle offenes Umfeld zu schaffen, einschliesslich non-binärer Personen, nicht in Frage.

Quellen